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S t o r y L O O O P

Hier erzähle ich euch ein paar Lustige, Spannende, Aufregende und Unterhaltsame Geschichten die ich im Bereich Kirmes und Freizeitpark erlebt habe, bzw. über Ereignisse die durch die Medien gegangen sind, die ich euch aber hier noch einmal ins Gedächtnis rufen möchte.

Am 27.06.2003 war ich in der Warner Bros. Movie World, ein ruhiger Tag, keine Wartezeiten, super gut. Nachdem ich an dem Tag schon mehr als 10 mal auf The Wild Bunch war dachte ich mir so um 17:15 Uhr, o.k., noch einmal, und ab nach Hause. Alles klar, Gondel geht nach oben, nur irgendwann knapp vor 60 m gab es einer Ruck, und da stand das Ding. Das da etwas nicht stimmte war klar, aber gut. Neben mir saß ein Girl, vielleicht 15 Jahre, die kucke zu mir rüber und meinte, „da stimmt doch etwas nicht, oder ???„. Ich meinte, „ja, irgendwas ist da nicht in Ordnung, der Ruck ist nicht normal gewesen“. „Müssen wir alle sterben wenn wir jetzt runterfallen“ meinte sie, und es war ihr verdammt ernst mit der Frage. Ich sagte, „wenn wir jetzt ungebremst runterfallen werden wir das bestimmt nicht überleben, denn der Aufprall wäre sehr hart. Aber Du musst Dir keine Sorgen machen, wir fallen nicht runter“. Das Girl hatte wirklich Angst, zumal es ihrer dritte Panne!!! an diesem Tag war, in 2 anderen Attraktionen gab es auch schon Probleme, und immer dann wenn sie drin war. Ich konnte mir ausmalen wie es in ihr ausgesehen hat. Ich habe dann versucht ihr zu erklären das nichts passieren kann, und wir sicherlich gleich wieder langsam nach unten gebracht würden. Ehrlich gesagt, sooo gut ging es mir auch nicht. In fast 60m Höhe rumhängen, nicht zu wissen was los ist und was passieren wird, also das ist selbst mir an die Nieren gegangen, und ein Blick nach unten versprach nichts gutes. Nach ca. 3 min. kam eine Durchsage vom Bodenpersonal. „Verehrte Gäste, bitte bleiben sie ruhig in ihren Sitzen sitzen, unsere Mechaniker werden sie gleich runterholen.“ Na toll, man konnte ja nur sitzen bleiben, was sollte man sonst da oben machen??? Plätze tauschen ??? Aussteigen ??? Augenblicke später bewegte sich die Gondel allerdings wieder weiter in die Höhe, und blieb an der Stelle wo wir eingestiegen waren wieder stehen. So wie es normalerweise der Fall ist. Das Girl neben mir war langsam am Ende ihrer Nerven und meinte, „was passiert jetzt, fallen wir jetzt doch runter oder was ?“ Ich konnte es ihr nicht sagen weil ich es selber nicht wusste, und habe weiter versucht sie zu beruhigen. Immerhin hingen wir jetzt an der höchsten Stelle des Turms, noch höher als kurz zuvor, und immernoch war unklar was eigentlich los war. Aber dann kam die Erlösung. Langsam aber sicher wurden wir nach unten befördert, so wie ich es dem Girl vorrausgesagt hatte und nach ca. 2 min. hatten wir auch wieder Boden unter den Füßen. So einen langen und langsamen Fall hatte ich auch noch nicht erlebt !!! Unten angekommen hat sich das Girl zum 1000 mal für meine psychologische Unterstützung bedankt, und ich glaube wir beide werden diesen Tag so schnell nicht vergessen, und werden wohl immer daran denken wenn wir The Wild Bunch fahren...

Ein für mich besonderes Erlebnis hatte ich als ich 15.06.2002 im Holiday Park war. Dies war der Tag an dem ich Richard Rodriguez, The King of Rollercoaster persönlich kennengelernt habe. (Siehe Action Foto Expedition GeForce.) Richard Rodriguez hat bereits 14 Einträge im Guinnes Buch der Rekorde weil er auf Sämtlichen Achterbahnen der Welt Weltrekorde im Dauerachterbahn fahren aufgestellt hat. Ich habe mich natürlich an diesem Tag dort angestellt wo Richard Rodriguez saß, und habe sofort in meinem Schulenglisch angefangen mich mit ihm zu unterhalten. Ich habe ihn gefragt wie es ihm ginge, das ich ihn im Internet über die Live CAM gesehen hätte, und ich extra für ihn in den Holiday Park gekommen sei um ihn persönlich kennenzulernen. Dieses fand er sehr beeindruckend, das jemand extra für ihn in den Park kommt, und hat sich mit Shake Hands bei mir dafür bedankt. Für mich war der Tag also schon gerettet, denn ich hatte schon etwas für mich außergewöhnliches erlebt, aber es sollte noch besser kommen....Stunden später habe ich mich wieder bei Expedition GeForce angestellt, und urplötzlich tauchte Werner Stengel auf. Für jemanden der sich jetzt nicht so sehr mit Achterbahnen beschäftigt dürfte der Name Werner Stengel nichts sagen, alle anderen wissen wer er ist. Es gibt auf der Welt mehr als 800 Achterbahnen, und weit über 400 davon hat Werner Stengel und sein Ingenieur Büro geplant und entwickelt. Ihn zu sehen und nur wenige Meter von ihm entfernt zu sein war für mich ein unbeschreibliches Erlebnis. Ihr werdet es nicht glauben, neben mir standen Leute die ihn auch erkannten, und sofort ein riesen Geschrei veranstaltet haben, so als hätte ein Rockstar die Bühne betreten. Werner Stengel – ein unscheinbare Person, aber wir haben ihm die besten Achterbahnen auf der Welt zu verdanken...

Es gibt natürlich auch nicht so schöne Erlebnisse. Eines davon habe ich in der Warner. Bros Movie World erlebt. Aber um es vorweg zu nehmen, daran war ich selber schuld. Es war an einem vom Besucheransturm her ruhiger Tag, und man durfte wenn man wollte ohne Auszusteigen immer wieder mit einer Achterbahn oder anderen Attraktion fahren. Ich bin an diesem Tag ca. 2 Stunden, mit kurzen Pausen, auf der ERASER Achterbahn gefahren. Eine Runde nach der anderen. Nach diesen 2 Stunden hatte ich aber meinen Körper etwas überfordert, und ich bekam starke Nacken und Schulterschmerzen. Was darauf zurückzuführen ist das man während der Fahrt immer hin und her gerüttelt wird, und der Körper großen Belastungen ausgesetzt ist. Ich mußte also Notgedrungen aussteigen, weil ich es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe. Ihr werdet jetzt vielleicht sagen, selbst schuld, und damit habt ihr recht, nur wollte ich euch mal ein Beispiel dafür geben wie "verrückt" ich bin, und mich freiwillig bis zur Erschöpfung solchen Torturen aussetze. Ein paar Tage später waren die Schmerzen dann aber auch wieder weg, und eine Woche später saß ich wieder auf ERASER und habe meine Runden gedreht....

Hier noch ein Beispiel für mein "verrückt" sein was Achterbahnen angeht.

Letzten Jahr durften alle Besitzer des Euro Season Passes der Warner Bros. Movie World einen extra Service genießen. Für alle Besitzer, ich natürlich auch, war der Park an einigen Tagen länger geöffnet. Nachdem der Park geschlossen war durften alle Besitzer dieses Passes 1 Stunde länger im Park bleiben, und eine Stunde länger mit ERASER und der WILD WILD WEST Achterbahn fahren. Vor den Eingängen der Attraktionen wurde Wachpersonal aufgestellt, und man mußte jedes Mal seinen Season Pass vorzeigen wenn man rein wollte. Das war schon klasse, kaum jemand im Park, und keine Warteschlangen. Diese Stunde habe ich natürlich voll ausgenutzt. Wie macht man das am besten ? Indem man alle paar Minuten die Achterbahn gewechselt hat, nach dem Motto, ZEIT IST SPAß. Nur sollte man das dann nicht so wie ich machen. Ich bin aus ERASER ausgestiegen, und bin im Eiltempo zu WILD WILD WEST gelaufen. Da bin ich dann völlig außer Atem angekommen, habe mich in die Bahn gesetzt, und habe mich während der Fahrt erst mal von laufen erholt, und nach ein paar Runden ging es wieder von vorne los. Im Eiltempo wieder zurück zu ERASER, rein in die Bahn, durchatmen, ein paar Runden fahren u.s.w. Das eine Stunde lang. Nach dieser Stunde war ich ehrlich gesagt fertig, denn das war reiner Streß, und hatte mit Spaß im Grunde nichts mehr zu tun. Nur alles was in Verbindung mit Achterbahnen Streß ist, ist für mich auch Spaß, von daher würde ich es immer wieder so machen.

Ein besonders schreckliches Ereignis ereignete sich am 01.05.2001 im Phantasialand. An diesem Tag brach gegen 13:45 Uhr in der Gran Canyon Bahn ein Feuer aus. Verursacht durch einen Kabelbrand. Das Feuer breitete sich schnell aus, und zerstörte die Gran Canyon Bahn, sowie die benachbarte Gebirgsbahn vollständig. Außerdem wurden einige umliegende Attraktionen zerstört, bzw. so sehr beschädigt das sie nutzlos geworden sind. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 30 Mio. DM. Es gab nur leichtverletzte Person, getötet wurde zum Glück niemand. Für die Menschen die zu dem Zeitpunkt in der Gran Canyon Bahn, bzw. im Phantasialand Jet gesessen haben und in das Feuer eingefahren sind muß es ein schreckliches Ereignis gewesen sein. Wie aus Presseberichten zu entnehmen war mußten die Menschen die im Phantasialand Jet gesessen haben mit ihren bloßen Händen oder Füßen die Scheiben des Phantasialand Jets einschlagen um ins freie zu gelangen. Nothammer gab es nicht. Bei meinem letzten Besuch im Phantasialand mußte ich feststellen als ich mit dem Phantasialand Jet gefahren bin das es nach wie vor keine Nothammer gibt !!! Müssen erst Menschen sterben damit im Phantasialand Jet Nothammer angebracht werden ??????

Ein Ereignis der besonderen Art hatte ich am 09.04.2002 im Holiday Park. Man könnte es als eine Art Liebesgeschichte bezeichnen, wobei ich dies nicht so bezeichne um nicht falsche Eindrücke zu wecken. Es war ein ruhiger Tag mit wenig Besuchern, man konnte meistens sitzen bleiben und mehrere Runden fahren. Ein paar Runden lang saß ein Typ neben mir, Stefan, mit dem ich irgendwie ins Gespräch gekommen bin, und da wird gemerkt haben das wir beide " Achterbahn -Fans " sind hatten wir viel zu erzählen und haben dann auch den Rest des Tages miteinander verbracht. Abends haben wir dann mal unsere Handy Nummern ausgetauscht, aber ich habe eigentlich nicht damit gerechnet daß das irgendwie weitergehen könnte. Wie und warum sollte es auch weitergehen ? Immerhin komme ich aus der Nähe von Köln, er aus der Nähe von Karlsruhe, und wir haben uns nur durch Zufall kennengelernt. Aber da hatte ich mich geirrt !!! Unsere gemeinsame Leidenschaft Achterbahn hat uns in wenigen Tagen zu einer besonderen Art von Freunden gemacht, und trotz der doch recht großen Entfernung Köln – Karlsruhe haben wir nach nur 2 Wochen eine ganze Woche zusammen verschiedene Vergnügungsparks bei mir und bei Stefan besucht. Es hat Viel Spaß gemacht, und auch für die Zukunft haben wir schon so einige Pläne geschmiedet was Vergnügungsparks angeht. Jetzt wißt ihr was ich eben meinte als ich sagte es wäre ein Art Liebesgeschichte. Man lernt sich kennen, tauscht Handy Nummern aus, und danach verbringt man soviel Zeit wie es eben geht miteinander. In diesem Fall bezieht sich alles aber nur auf Freizeitparks, weder ich noch Stefan sind schwul. Nicht das da falsche Gedanken aufkommen...

Halloween im Panorama-Park Sauerland 2007

Viele Parks machen dieses Event schon seit Jahren mit großem Erfolg. Ganz vorne ist sicherlich der Movie Park Germany mit dem „Halloween Horror Fest“. Aber auch der EuropaPark mit seinen „Schaurig-schöne Gruselwochen“ ist ein Augenschmaus. Es gibt aber auch kleinere Parks die ein Halloween Fest Veranstalten. Wie der Panorama-Park Sauerland. Seit 4 Jahren bin ich jedes Jahr in diesem kleinen Sympathischen Park zu Halloween zu Gast, und nicht nur das. Ich arbeite aktiv als „Geist“, denn so genannten „BUHUUS“ mit, (mit Ausnahme in diesem Jahr, dazu aber später mehr) und finde es immer wieder sehr interessant wie es hinter den Kulissen zugeht. Zudem macht das „erschrecken“ der Besucher unheimlich Viel Spaß. In diesem Jahr war ich zudem 2 Tage vor Halloween im Park und habe bei den Aufbauarbeiten geholfen. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht gemacht und war somit auch sehr gespannt wie man ein Halloween Fest vorbereitet, was alles gemacht werden muss und worauf man zu achten hat. Am ersten Tag waren neben mir noch die Parkmitarbeiterinnen Katharina, die das Halloween Event organisiert hat und Elke vor Ort. Bewaffnet mit Leiter, Hammer, Nägeln, Bohrmaschine und viel Halloween Dekorationsartikeln und dem Motto“ Was nicht passt, wird passend gemacht“ machten wir uns auf den kleinen Park in eine schaurig schöne Halloween Landschaft zu verwandeln. Da Katharina und Elke schon einige Tage vorher mit dem Dekorieren begonnen hatten konnte ich mir schon in etwa vorstellen wie der Park aussehen sollte. Dennoch, es gab keine Vorgaben und einzig und alleine eigene Ideen und Kreativität waren gefragt. Nun, meine ersten Versuche einer Dekoration waren wohl nicht sehr gelungen und weit entfernt von einer schaurig schönen Parklandschaft. Mit der Zeit kamen allerdings die Ideen die dann alleine oder zusammen umgesetzt wurden, und auch wenn es Arbeit war und es das Wetter alles andere als gut mit uns gemeint hat so hat es sehr viel Spaß gemacht. Was nicht zuletzt an meinen beiden Helferinnen gelegen hat, denn die waren einfach gut drauf und je länger wir zusammen im Park rumgewerkelt haben desto lustiger wurde es, denn es war einfach eine tolle und entspannte Atmosphäre. Am zweiten Tag, einen Tag vor dem Event war die Atmosphäre nicht mehr ganz so locker, denn Elke war nicht da und Katharina hatte irgendwie Stress weil sie neben dem Halloween Event Gleichzeitig noch andere Sachen organisieren musste. Aber gut, trotz allem musste erstmal an Halloween gedacht worden und da noch einige Dinge gebraucht wurden sind Katharina und ich erstmal zusammen losgefahren und haben in den umliegenden Ortschaften Taschenlampen, Batterien, Lichter etc. gekauft. Nicht zu vergessen die Grablichter, die wir in zwei Filialen einer bekannten Drogeriekette Restlos aufgekauft haben. Nach gut 1,5 Stunden waren wir von unserer Shopping Tour wieder zurück, und haben den Park weiter dekoriert. Besser gesagt, ich und Parkmitarbeiterin Anne, die kurzfristig zum Dekorieren „verdonnert“ wurde haben den Park dekoriert weil Katharina sich ihren anderen Aufgaben gewidmet hat, oder sollte ich besser sagen, widmen musste? Wir haben dann den Panorama-Lift und den Rothaarblitz dekoriert, und nachdem das erledigt war musste Anne noch andere Aufgaben erledigen und so bin ich dann alleine losgezogen und habe auf Wunsch von Katharina die Tannenzapfenfahrt bis kurz vor Parkschluss geschmückt. Es war viel Arbeit, aber es hat auch am zweiten Tag unheimlich viel Spaß gemacht.

Dann kam das Halloween Fest, DAS Event des Jahres für den Panorama-Park Sauerland. Das Wetter war besch…, Regen, Regen, Regen, dennoch strömten viele Besucher in den Park um sich dieses Event nicht entgehen zu lassen. An dieser Stelle kommt dann die Veränderung die ich im Einleitungstext angesprochen habe. In diesem Jahr habe ich nicht als „Geist“ die Besucher „erschreckt“, sondern war mehr als „Aufsicht“ tätig, wobei mir dieses Wort überhaupt nicht gefällt weil ich niemanden beaufsichtig habe, sondern lediglich kleinere Aufgaben während des Events übernommen habe. Dies wäre eigentlich Sache von Katharina gewesen, aber weil sie ständig andere wichtige und aufschiebbare Aufgaben zu erledigen hatte, hatte sie dafür ebenso keine Zeit als wie das wir uns mal zusammen in Ruhe hinsetzen und gemeinsam etwas essen oder trinken hätten können. Schade…Aber zurück zum Thema.

Ich habe z.B. die „Geister“ die sich im Park nicht auskannten an ihren „Arbeitsplatz“ im Park begleitet und habe ihnen erklärt was sie machen sollten. Dann habe ich die Grablichter die im Park verteilt waren und durch den Regen immer wieder ausgegangen sind neu angezündet. Am Panorama-Lift stand ein toller Sarg indem jemand lag und die Leute erschreckt hat. Leider war der Sarg nicht ganz dicht und irgendwann sammelte sich durch den starken Regen Wasser im inneren, und ich habe dann ein paar Lappen besorgt so das der Arme Kerl der drinnen gelegen hat das Wasser damit entfernen konnte. Am Panorama-Lift war ein Mitarbeiter dem ziemlich kalt war und zudem Starke Zahnschmerzen hatte, der Arme, dem habe ich einen Kaffee besorgt und Obelix vom Rothaarblitz hat ein paar Schmerztabletten springen lassen. Zwischendurch habe ich Katharina über meine kleinen Aktivitäten informiert, und es war immer eine Freude sie im Büro anzutreffen ohne dass sie ein Handy am Ohr hatte. So gingen die Stunden ins Land und gegen 22:30 Uhr hatten ich und alle „BUHUUS“ dann auch Feierabend.

FAZIT: Es waren drei teilweise Anstrengende, aber überwiegend lustige Tage im Panorama-Park Sauerland. Neben den Leuten die ich schon kannte habe ich viele neue Leute kennen gelernt mit denen ich viel Spaß hatte und habe ebenso viele neue und interessante Einblicke bekommen die man als normaler Besucher nicht mitbekommt. Es sieht alles immer so einfach und leicht auch, aber jetzt habe ich erlebt wie viel Arbeit und auch Stress eigentlich dahinter steckt alles zu organisieren um den Besuchern einen abwechslungsreichen Tag bieten zu können. Man kann das Halloween Fest im Panorama-Park Sauerland natürlich nicht mit den Halloween Festen der großen Parks vergleichen, dennoch zeigt der Park eindrucksvoll das man z.B. keinen Marc Terenzi braucht um Halloween zu einem Erlebnis zu machen.

 

Wintertraum im Phantasialand 2007

Der Wintertraum im Phantasialand ist für mich in jedem Jahr das letzte Ereignis eines Jahres in Sachen Freizeitparks. Irgendwann im Dezember geht es alljährlich nach Brühl um bei Weihnachtlicher Stimmung noch mal richtig Spaß zu haben.

Der Spaß fängt für mich schon morgens an wenn ich aufstehe, denn während das Phantasialand in den Sommermonaten schon morgens um 09:00 Uhr öffnet ist dies zum Wintertraum erst um 11:00 Uhr der Fall, was heißt – Ausschlafen, denn mit einer Anfahrtsstrecke von 74 km muss ich nicht früh losfahren und kann mich morgens noch mal rumdrehen.

Der nächste Spaß kommt an der Kasse. Während man in den Sommermonaten schon richtig Geld für eine Eintrittskarte da lassen muss kommt man zum Wintertraum etwas günstiger in den Park weil nicht alle Attraktionen geöffnet sind. Dies bezieht sich allerdings nur auf die Wasserattraktionen, aber wer fährt schon im Winter Wildwasserbahn ? Von daher kann ich gut damit leben das nur die Wasserattraktionen geschlossen sind.

Bevor es in den Park ging wollte eine Mitarbeitern allerdings erstmal einen Blick in meinen Rucksack werfen. Sie war auf der Suche nach Glasflaschen. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht erlebt. Aber gut, Rucksack auf, nix gefunden, Rucksack zu und ab in den Park.

Im Park selber war dann eigentlich alles wie immer. Der riesige Weihnachtsbaum vor dem Nachbau des Brandenburger Tor ist ebenso selbstverständlich wie vielen Lichterketten die man in der Westernstadt oder in Alt Berlin sehen kann. Ebenso die Rodelbahn am „Mystery Castle“ die auch gerne von den Erwachsenen benutzt wird, oder das  Motorschlittenfahren für Kinder. Auch die riesige Schneekugel die alljährlich gerne für ein tolles Erinnerungsfoto als Kulisse hergenommen wird gehört einfach zum Wintertraum wie die Eislaufbahn.

Wenn man sich die Show „Nur geträumt“ im Wintergarten ansieht weiß man auch gleich dass man sich im „Wintertraum“ befindet, denn auch im Jahre 2007 wandelt die Weihnachtselfe mit dem wunderschönen von ihr selbst gewählten Künstlernamen „Mary Plotter“ mit Hilfe von „Repares“, dem weisen Magier der Magie, wieder auf den Spuren der Hexenkunst.  Auch wenn man die Dialoge von „Mary Plotter“ und „Repares“ aus den letzten Jahren  schon in – und auswendig kennt, und man über die kleinen Gags der beiden nicht mehr wirklich lachen kann weil man schon vorher weiß was passieren wird, so macht die Show trotzdem richtig Spaß, denn die Artisten und Darbietungen waren neu, und die waren wie immer spitzen klasse.

Wirklich Kurioses bekommt man allerdings immer von den Besuchern geboten. Bei einer Fahrt mit „Talocan“ konnte sich ein Girl nicht von ihrem Handy trennen, selbst als wir schon in der Gondel saßen „klebte“ ihr Handy noch an ihrem Ohr. Warum der Phantasialand Mitarbeiter ihr das Handy nicht abgenommen hat als er die Bügel kontrolliert hat wird sein Geheimnis bleiben, und so telefonierte das Girl auch während der Fahrt munter weiter, und selbst nach der Fahrt mit „Talocan“ quasselte sie noch. Ob sie von dem Telefonat während der Fahrt, oder von der Fahrt wegen dem Telefonat etwas mitbekommen hat weiß ich natürlich nicht…

Im „Silverado Theatre“ ist in diesem Jahr die Teenie Band „beFour“ zu Gast. Wer des Öfteren diverse Kindersender sieht wird wissen dass diese Band momentan sehr populär ist, zumindest bei der Zielgruppe der diversen Kindersender. Einmal habe ich mir die Show der vier Akteure auch angesehen. Na ja, ich mag doch lieber andere Musik. Aber Hauptsache den Kids die da waren hat es gefallen.

Ich bin dann mal in das Kundencenter in der Westernstadt weil ich ein paar schriftliche Infos über die Jahreskarte des Phantasialands haben wollte. Meine Frage danach konnte mir der junge Mann der da saß auch nicht beantworten, denn er meinte er hätte heute seinen ersten Tag im Phantasialand und würde sich auch nicht so richtig auskennen. Das ist gut wenn ein Besucher der keine Ahnung hat auf einen Mitarbeiter trifft der auch keine Ahnung hat. Für den jungen Mann wäre an seinem ersten Arbeitstag ein anderer Arbeitsplatz sicherlich angebrachter gewesen als das Kundencenter. Wir haben uns dann gemeinsam auf die Suche gemacht und bei all den Prospekten die da rum lagen sind wir dann auch fündig geworden.

Gegen Abend war dann „Mystery Castle“ angesagt. Erfahrungsgemäß ist es dann etwas ruhiger und man muss nicht so lange warten. Aber auch warten war diesmal nicht der Fall, man konnte sofort durchgehen und einsteigen, nicht nur das, man konnte sogar zwei Fahrten sitzen bleiben. Für gewöhnlich wird man nach jeder Fahrt rausgeschmissen und muss um den ganzen Turm rum und sich neu anstellen. Eine lästige Angelegenheit, die zum Wintertraum noch lästiger ist weil man nicht den kürzesten Weg vorbei am Ausgang von „River Quest“ nehmen kann, sondern aufgrund der Tatsache das sich zum Wintertraum dort die Rodelbahn befindet man den noch weiteren Weg vorbei an der Silbermine nehmen muss. Aber diesmal hatten die Mitarbeiter einen guten Tag, und man konnte wie gesagt sitzen bleiben. 

Neu in diesem Jahr war auch die Show „Moments of Lights“ an „River Quest“. Eine Mischung aus Tanz und Akrobatik, gemischt mit Lasereffekten, Pyrotechnik und einem kleinen Feuerwerk. Ein schöne Show die einen allerdings nicht wirklich vom Hocker haut und die Akteure zudem einige Schwierigkeiten hatten ihre Darbietung 100%ig hinzubekommen. Aber niemand ist perfekt und nach einem Aufmunterndem Applaus der Zuschauer hat dann doch noch alles geklappt.

So ging die Zeit ins Land und eh´ ich mich versah´ war es auch schon 20:00 Uhr und ich machte mich wieder auf den Heimweg. Es war wie immer ein klasse Wintertraum und ich freue mich schon heute auf die Saison 2008 und den nächsten Wintertraum im Phanatsialand.

 

 „beFour“ im Phantasialand 2007

Momentan ist die Gruppe „beFour“ regelmäßig im Phantasialand im „Silverado Theatre“ zu sehen. „beFour“, bestehend aus den Bandmitgliedern Manou, (23) Alina, (22) Angel, (25) und Dan (19) ist eine Gruppe die vor allem der jüngeren Generation ab 6 Jahren ein Begriff sein dürfte. Dementsprechend war auch das Publikum bei einen einem Auftritt den ich vor wenigen Tagen im Phantasialand miterlebt habe.

Bis dahin hatte ich noch nicht viel von „beFour“ gehört, obwohl sie schon einige Hits zu verbuchen haben und ihr erstes Album sogar vergoldet wurde. Aber gut, kann man sich ja mal ansehen dachte ich mir, und außerdem war es eine gute Gelegenheit sich ein bisschen aufzuwärmen.

Allerdings gingen meine Mundwinkel gleich beim ersten Songs nach unten, denn diesen Song ( Magic Melody) kannte ich doch. Allerdings nicht von „beFour“, sondern von ATC. Magic Melody ist eine Cover Version des ATC Hits „Around the World“. Na toll dachte ich mir, das fängt ja gut an. Aber nicht verzweifeln, erstmal abwarten was da sonst noch so kommt. Bis zum nächsten Song verging allerdings einige Zeit, denn erstmal widmeten sich „beFour“ ihren Fans und die kleinen i-dötzchen die im Publikum saßen durften Ihre Idole etwas fragen. Na ja, und was fragen Kinder mit 6 Jahren so ? Genau, „Wie seit ihr zusammen gekommen ?“, „Wo habt ihr euch kennen gelernt ?“ u.s.w. Die Antworten von „beFour“ waren Kindgerecht, und niemand sagte etwas davon dass sie nur ein von Super RTL Zusammengewürfelter Haufen Marke „ Monrose“ oder „Overground“ sind. Wobei letztere Band ja schon wieder von der Bildfläche verschwunden ist.

So ging die Zeit ins Land, man hörte viele Songs wie „Hand in Hand“, „All 4 One“ oder „Little, Little Love“ die man sich durchaus anhören konnte, gespickt mit Tanzeinlagen die einfach Genial, bzw. Genial einfach waren. Zwischen den Songs widmeten sich „beFour“ immer wieder ihren Fans, sagten wie toll sie doch seien und das es ohne sie „beFour“ nicht geben würde etc. Wie Recht sie haben. Mich hat gewundert dass niemand von „beFour“ auf der von ihnen gelegten Schleimspur ausgerutscht ist, denn teilweise wurde schon sehr auf den Putz gehauen. Aber „That´s Businnes“, und wenn man die kleinen Fans die wegen einer neuen „beFour“ CD ihr Sparschein schlachten nicht bei Laune hält, wovon will man dann noch leben ?

Was auch immer gut ankommt – Fans auf die Bühne holen, und das machten auch „beFour“. Ein kleines Mädchen ( 6 Jahre ) und ein kleiner Junge ( 3 Jahre ) wurden auf die Bühne geholt und durften sich die restliche Show hautnah ansehen. Für die beiden sicherlich ein Erlebnis der Extraklasse und als es dann zum Abschied noch Geschenke von „beFour“ gegeben hat war der Tag für die beiden mit Sicherheit nicht mehr zu überbieten.

Dann kam der letzte Song, „Winterdream“, der gleichzeitig der offizielle Wintersong des Phantasialands ist, und da hat es niemandem mehr auf den Plätzen gehalten. Alles was laufen konnte rannte vor die Bühne und kletterte auf die Bühne und „beFour“ spielten brav mit und ließen den Massenauflauf über sich ergehen.

Anschließend wurde gesagt das “beFour“ nun auch noch Autogramme geben würden, und das jeder der eines haben wollte auch eines bekommen würde. Ein großes Versprechen, denn es waren eine Menge Besucher da, aber um es vorweg zu nehmen, das Versprechen wurde gehalten. „beFour“ setzen sich nebeneinander auf die Bühne und schrieben brav Autogramme, auch wenn man ihnen angesehen hat dass ihr Lächeln gequält war. Jeder wollte was, ein Foto hier, ein Autogramm da, ich kann verstehen dass das einem irgendwann auf den Keks geht wenn man das fast jeden Tag nach Schema F machen muss. Aber auch das ist Business und gehört dazu, und man kann doch seine treuen kleinen Fans nicht ohne Autogramm gehen lassen.
Blöd war nur das „beFour“ keine Autogrammkarten hatten. Wer also keinen Schmierzettel zur Hand hatte oder keinen Bock darauf hatte das seine schöne Winterjacke mit einem Wasserfesten Edding für immer gekennzeichnet ist musste auf ein Autogramm von „beFour“ verzichten – oder den Geldbeutel zücken, denn auf der Bühne wurden diverse „beFour“ Fanartikel zum Verkauf angeboten, und wem nichts anderes übrig geblieben ist der hat dann halt ein Poster für 7 Euro, eine CD oder ein T-Shirt gekauft welches man sich anschließend von „beFour“ signieren lassen konnte. Tolle Marketingidee !!! So kann man auch Kohle machen.

Die Show hatte um 13:00 Uhr angefangen und um 14:40 Uhr habe ich dann auch das „Silverado Theatre“ verlassen, und da waren „beFour“ immer noch Autogramme am schreiben, obwohl 20 min. später ihr nächster Auftritt gewesen ist. Also Stress pur für die 2 Girls und Boys.

Alles in allem war es ein nettes Erlebnis für mich, und für die vielen „beFour“ Fans das Highlight schlecht hin. „beFour“ ist noch während des ganzen „Wintertraums“ im Phantasialand zu Gast und wer noch nicht da war und „beFour“ Fan ist sollte sich den Auftritt nicht entgehen lassen. Immerhin ist die Show, die zweimal täglich stattfindet, im Eintrittspreis enthalten und man kann zudem einen wunderschönen Tag im Phantasialand verbringen.




Stratosphere Tower

Stratosphere

aaaaaaaaaaaah

Stefan und ein süßes Girl ;-)













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